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Endlich! Wir waren im Schloss...

... und hatten da jede Menge Spaß!

Der Auftakt war nicht so verheißungsvoll, es gab im Vorfeld diverse Diskussionen mit der Organisatorin.

Frau Wollich hatte daraufhin jegliche Lust verlassen, überhaupt hinzufahren, aaaber: es gab da doch so liebe Menschen, die ich / wir schon ewig nicht gesehen hatten und neue Menschen, die wir noch kein bisschen kannten und dazu liebe Menschen, die wir nur vom Mail oder vom Telefon kannten. Also dann doch nüscht wie los!

Die Anreise war durch nebelichte Höhen und Täler etwas trist,

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aber einmal angekommen war es sehr einladend. Das ganze Ensemble ist in freundlichem Gelb gestrichen, das wirkte gleich richtig sonnig.

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Wir waren mit der gesamten Gruppe in der oben gezeigten Remise untergebracht und konnten die Rückwand des Raumes nutzen, um unsere Garne zu präsentieren.

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Da Frau Wollich ganz aus dem fernen Nordosten anreiste und Frau Strickreich aus Hannover, war es wie bei allen Treffen und Märkten: erst einmal mussten wir unsere Ware sortieren und die mitgebrachten Sachen aufs Schönste miteinander verbunten.

Das dauert eine ganze Weile, so dass wir am ersten Abend noch ein wenig beschäftigt waren. Die Organisatorin hatte zuvor beschieden, dass wir nicht schon mittags auspacken dürfen. Schade, der Raum war eigentlich frei.

Na, es wurde irgendwann doch sehr dekorativ

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und natürlich durfte der beliebte Wäscheständer nicht fehlen. Wie immer waren darauf die feinen kleinen Lacegarne zu finden.

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Um den drängten sich in den folgenden Tagen gerne interessierte Expertinnen.

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Das war eine Farbenpracht! Schließlich hatten nicht nur wir viel Farbenfrohes zu bieten, sondern auch die Teilnehmerinnen des Treffens hatten jede Menge tolle Stricksachen und gesponnene Garne dabei.

Sehr heimelig übrigens, wenn da um einen herum die Räder surren. Frau Wollich als bekennende Nichtspinnerin hat das bisher so noch nicht erlebt. Schön ist das!

Bei Annette gibt es dazu viele stimmungsvolle Bilder. Der Abend klang noch nett aus, saumselige Teilnehmerinnen wurden von der schlüsselgewaltigen Organisatorin launig ermahnt: "Ihr könnt so lange bleiben wie ihr wollt, aber ich schließe jetzt ab."

Gut so, denn der nächste Tag bot viel Programm für die Teilnehmerinnen. Es gab Workshops wie z.B. das Spinnen von sg. Artyarn. Hier das handgefärbte Artyarn aus Babyalpaka, Seide und kleinen Wachsperlen von Frau Wollich, schon in Arbeit:

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Ja wie, was? Frau Wollich eine heimliche Spinnerin?

Neehehe, das ist ein handgesponnenes und -gefärbtes Geburtstagsgeschenk der lieben Freundin Nicola, das Frau Wollich im Schlossambiente zum zauberhaften Prinzessinnentuch verarbeitete. Ganz mindless, denn das Garn bietet genug Effekte. Zum Schluss kommt -wenn schon, denn schon - natürlich noch eine Rüsche aus fliederfarbenem Lacegarn dran. Ooops! Jetzt hab ich´s gesagt und nun muss es geschehen. Au weia!

Die Nacht war übrigens auch nach dem Rausschmiss Ausklang recht kurzweilig, denn unter dem Fenster erklangen in 20 minütigen Abständen bis zum Morgengrauen erschreckende Laute. Frau Wollich hatte bereits am Nachmittag beim Bezug des Zimmers ein grässliches Röhren vernommen. Ein Blick aus dem Fenster bot den Anblick eines Reithofes, darin lernten Mädels auf Pferden zu bleiben. Als Tierfreundin erschien mir nix verdächtig, aber vielleicht litt ein Pferd unter grässlichen Koliken?

Beim Frühstück meinte dann die nette Managerin, dass der Hirsch aus ungeklärter Ursache so ein Getöse mache, er habe vielleicht eine neue Liebste. Ja also, dass muss einem doch gesagt werden!

Ein kleiner Ausflug in die nähere Umgebung

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(könnt ihr es lesen? Da steht "Hirschbrücke", bissi unscharf, noch nicht genug Kaffee) brachte dann das:

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Hä? Wohl `n Verstärker eingebaut?

Wer bei Annette geschaut hat, hat da ganz andere Kaliber gesehen, für mich blieb der Hirsch ziemlich nebulös, denn die dicke Mauer des Zimmers (kuschelig!) erlaubte kein Hinuntersehen in besagten Graben.

Das Frühstück war übrigens recht üppig und lobenswert und an Frau Wollich als bekennende Nichtfrühstückerin total verschwendet. Morgens kann ich gerade mal einen Kübel Kaffee halten, aber keinesfalls bringe ich die feinmotorischen Fähigkeiten auf, eine Waffel zu backen, wie es andere Teilnehmerinnen mühelos fertigbrachten R.E.S.P.E.K.T!

Die ersten Workshops begannen um 9:00 Uhr, aber weder Frau Wollich noch Frau Strickreich nahmen an einem der Workshops teil.

Zwar hatten wir brav unseren Teilnehmerobolus entrichtet, aber dank reger Nachfrage nach unseren Garnen sprangen wir wie die Flummis von unseren Stühlen, um Interessentinnen zu beraten und sie nachdrücklich zu drängen, das Garn doch mal in die Hand zu nehmen. Die wollerey ist ja bekannt für ihre aufdringliche Art (kleiner interner Scherz, sorry) Das hat S.P.A.S.S gemacht! Beraten und in Garnen wühlen, das ist einfach fantastisch.

Wir hatten das Garn vermutlich wieder gar zu hübsch eingekastelt...

Die Sedapur hat nicht auf den Wäscheständer gepasst und war daher hier in den kleinen Kistchen rechts untergebracht, links daneben die neuen Carmanos und ganz links die uni Knäuele aus Babyalpaka und Seide. 

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schön, oder? Natürlich durfte an allem gezogen und gekuschelt werden, dafür waren wir ja schließlich unterwegs. Es war übrigens in diesem Jahr das einzige Treffen, an dem wir teilgenommen haben.

Wiebke hatte mich im Mai mit dem Hinweis "geködert", dass es eine besondere Veranstaltung sei, das 10jährige Treffen in besonderem Ambiente und sie hätte gerne einen "yarndealer" mit besonderen Garnen. 

Frau Wollich hat ein wenig gezögert, zwei Krebserkrankungen gewöhnen einem das langfristige Planen doch ziemlich ab. Frau Strickreich fand es dann aber eine gute Idee und wir beide haben uns überlegt, dass es für uns wirkich schön ist, ein paar Tage einfach unter Gleichgesinnten zu verbringen. Wir haben dann auch gleich die Teilnehmergebühr überwiesen. Eine Stornomöglichkeit gab es nicht, aber wir waren ohnehin wild entschlossen!

Als netter Nebeneffekt die Möglichkeit, unsere Garne zu zeigen und vor allem anfassen zu lassen.

Insbesondere bei Babyalpaka gibt es himmelweite Unterschiede und es erfüllt uns immer wieder mit besonderer Freude, wenn jemand das erste Mal einen unserer Stränge in die Hand nimmt und begeistert ruft: "Ist das weiiiiich!"

Ihr seid mir hoffentlich nicht böse, wenn ich nach nunmehr drei Stunden Bild- und Blogarbeit diesen ersten Teil des Erlebnisberichtes abschließe. Heute ging es ansatzlos vom Zahnarzt (ich) zum Tierarzt (Senior Carlos), alles ist aber gut ausgegangen. Ein paar Stunden fehlen dann trotzdem im Tagesablauf, Lebewesen in Not kommen hier nun mal zuerst.

"So kann man doch kein Geschäft führen" habe ich in den letzten zwei Jahren oft gehört. Och doch! *zwinker*, denn das Leben ist da, um gelebt, nicht um geschauspielert zu werden. Binsenweisheiten von Frau Wollich, aber glaubt mir: ich lebe das auch!

Fortsetzung folgt....



10.11.09 15:53
 
Letzte Einträge: Winter ade mit kuscheliger Wolle, Umzug, Ostereier, Kuscheley, Farbspielereyen, Pullover in Kombination


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